Wizzair News

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Re: Wizzair News

Beitragvon Rolf » Mittwoch 16. November 2011, 18:45

Sehr ärgerlich!
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Re: Wizzair News

Beitragvon Weseler » Mittwoch 16. November 2011, 21:15

és war ein mal ein stätig wachsender Flughafen..
sehr schade, sieht immer schlimmer für den Niederrhein aus - danke Luftverkehrsabgabe!
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Re: Wizzair News

Beitragvon Triple Nickel » Donnerstag 17. November 2011, 08:02

Alles kommt gut.

So geht es shon seit lange. Up and downs... in 2012 wird die stuer wieder abfgeschafft und kommen alle paxe wieder uber die grenze..

Und dan ist NRN wieder booming. :D
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Re: Wizzair News

Beitragvon vanti » Donnerstag 17. November 2011, 10:16

Ich befürchte, das die steuer trotz allem bestehen bleibt. Die einnahmequelle lassen die sich nicht nehmen...
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Re: Wizzair News

Beitragvon Rolf » Donnerstag 17. November 2011, 12:13

Ich kann die Hoffnung auf eine Kassierung der Steuer auch nicht teilen. Zunächst einmal hat Deutschland, bei allem Respekt, in der EU deutlich mehr Gewicht als die Niederlande. Da ist der Anpassungsdruck geringer. Ferner hat die Regierung schon genug Vertrauen durch Kehrtwendungen verloren, so dass sie diese Wende nicht auch noch auf ihrem Konto gebucht wissen wollen; für die überwiegend mit rot-grün sympathisierende Presse wäre es ein gefundenes Fressen. Ferner lässt sich die Steuer gut als "ökologisch sinnvolle" Maßnahme "begründen", was ihr eine Art "politischen Heiligenschein" garantiert (so wie der Atomausstieg). Sowas schafft in Deutschland keiner ab, ohne sich viel Widerstand aus der genannten politischen Ecke einzufangen. Die Deutschen sind da (leider) wesentlich dogmatischer als die pragmatischen Niederländer. Im Gegenteil, im Falle eines Regierungswechsels darf man sogar eine Erhöhung der Steuer befürchten. Eine Abschaffung halte ich für extrem unwahrscheinlich. Meine Hoffnung geht in Richtung einer Vereinheitlichung in Europa.
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Re: Wizzair News

Beitragvon Sturmvogel » Donnerstag 17. November 2011, 15:31

Joa, wenn die Steuer überall gezahlt wird, dann ist der Standort-Nachteil ja wieder ausgeglichen...

Wenn die Erlöse dann auch tatsächlich im entsprechenden Bereich der Umweltpoltik eingesetzt werden würden, dann wäre es sogar ein halbwegs sinnvolles Instrument...
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Re: Wizzair News

Beitragvon Horrido » Donnerstag 17. November 2011, 22:39

`nabend,

gibt es hier immer noch Leute, die allen Ernstes glauben, die Ticketsteuer ist aus irgendwelchen umwelttechnischen Gründen ins Leben gerufen worden :?: :roll:

Diese Steuer ist schlicht und ergreifend lupenreine Lobbypolitik vom Allerfeinsten. Nicht mehr und nicht weniger. Und das einizge Problem was der Flughafen Weeze hat, ist der Kunde, den er auf dem Hof stehen hat.
Denn gegen den ist die Ticketpauschale hauptsächlich gerichtet. Neben den anderen kleinen Kollateralschäden die die Ticketsteuer sonst noch anrichtet. Siehe Air Berlin und auch German Wings.
LH ist halt immer noch die Macht in Deutschland und selbst weltweit eine goße Nummer. Das kann man jetzt für sich selber so oder so sehen.
Ich persönlich bin wirklich kein großer Freund von Ryanair, aber ich habe etwas gegen dieses hinterfotzige Lügenpolitik in Berlin und in D-Dorf und gegen derartige Wettbewerbsverzerrungen

Sollte die Steuer nächstes Jahr nicht gänzlich verschwinden ( wovon ich nicht ausgehe...denn sie "funktioniert" ja und erfüllt ihren Zweck ) , sehe ich für EDLV pechschwarz. Dazu kommen dann halt noch die kleinen Gemeinheiten, die sich diese rotgrünen Öko Stalinisten in Düsseldorf für die NRW Flughäfen in Punkto Lärmschutz gerade ausdenken. Ich fürchte, da wird auf Weeze vielleicht auch noch einiges zukommen.

Fotografiert Ihr eigentlich auch gerne Sonnenkollektoren :?:


Gruß Horrido

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Re: Wizzair News

Beitragvon NiesiausBo » Freitag 18. November 2011, 13:10

Luftverkehrsabgabe gut und schön, aber die gibt es in Dortmund ja auch - und da läuft der Betrieb von Wizzair ja offensichtlich ganz gut.

Man muss doch auch mal ein wenig realistisch sein und sehen, dass der Markt in Weeze einfach nicht so groß ist, wie er zwischenzeitlich gemacht wurde.
Es gibt einfach nicht genug Menschen, die nach z.B. Cluj in die rumänische Pampa fliegen wollen. Das ist der Hauptgrund für das Weggehen der Airline nicht ein paar Euro Steuern, die - wenn man sie auf Hin- und Rückflug verteilt - gar nicht mehr so viel am Flugpreis ausmachen.

Das gleiche Phänomen sieht man doch auch bei den Ryanairverbindungen. Die Luftverkehrsabgabe kam MOL doch gerade recht um nicht rentable Stecken zu streichen. Da wurde einfach Wachstum erreicht, der völlig unrealistisch war. Oft genug saß ich in Fliegern (z.B. auf der Strecke Weeze-Birmingham), in denen neben mir noch gut 30-40 Leute anwesend waren. Und das VOR der Einführung der Steuer.
Besser günstig fliegen, als teuer fahren!

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Re: Wizzair News

Beitragvon Weseler » Freitag 18. November 2011, 16:55

ganz lustig ist es auch beim Fall von Växjö-Smaland, seid Beginn schlecht ausgelastet - aber die Strecke lebt alleine durch die Zahlungen vom schwedischen Tourismusverband.
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Re: Wizzair News

Beitragvon Horrido » Freitag 18. November 2011, 20:35

`nabend

@NiesiausWattenscheid :wink: ( kleiner Scherz )

Na ja....aber in Dortmund ist halt die Gefahr abwandender Paxe ( in diesem Falle Holländer ) so gut wie nicht gegeben, da DTM kein grenznaher Flughafen ist. Okay..sofern man die Gegend um Dortmund nicht als Dreiländereck ( Ruhrgebiet, Soester Börde und Sauerland ) bezeichnet. :mrgreen: :wink: Deswegen hinkt der Vergleich hier vielleicht ein bischen.

Ich muss Dir allerdings insofern rechtgeben, dass MOL gerne die Ticketpauschale für ALLES verantwortlicht macht, und so das Streichen von unrentablen Strecken "tarnt".


Gruß Horrido


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Re: Wizzair News

Beitragvon Markus » Dienstag 22. November 2011, 14:12

Man muss das ganze differenzierter sehen - weder ist die Luftverkehrsabgabe alleinschuldig, noch hat sie gar keinen Einfluss auf die Routenentwicklung.

Sehen wir das Ganze mal aus der Sicht der Anbieter - also Wizz Air respektive Ryanair. Beide wollen Geld verdienen. Dazu haben sie beide nicht gerade wenige Flugzeuge, die sie beide mit maximalem Ertrag ins Rennen schicken.
Sie haben bis auf wenige Restriktionen aktuell dafür den gesamten europäischen Raum zur Verfügung, in dem sie ihre Flugzeuge positionieren und von wo aus Routen angeboten werden. Jede dieser Routen hat, wie jede Dienstleitung, auf der einen Seite Ausgaben und auf der anderen Seite Einnahmen. Die Differenz aus beidem ist das Ergebnis. Sicherlich wird es in der Planung auch ein Ranking geben, wie gut jede einzelne Route funktioniert, und was für Auswirkungen jede Anpassung haben könnte.

Bei der letzten Wizz Air Strecke sind mehrere Punkte zusammengekommen:
-Ausgaben pro Abflug NRN 8 Euro teurer (Bei ~250 Paxen pro Woche 100.000 Euro Mehrkosten pro Jahr).
-Konzentration auf EIN bzw. DTM ergiebiger (bessere Rabatte/Konditionen gerade in Hinblick auf die Konkurrenzsituation, bessere Performance durch hohe Frequenzen etc.)

Bei Ryanair ist es ähnlich. Strecken, die geradeso noch rentabel sind (aber im Vergleich mit den anderen Strecken des Netzes weit unten vom Ertrag her liegen), werden pro wöchentlichem Verkehrstag um 50.000 Euro im Jahr teurer. Das Geld muss erstmal wieder über die Ticketpreise hereingeholt werden, um überhaupt den Status Quo zu halten. Ansonsten finden sich eben andere Routen, die in der Rechnung rentabler sind.

Natürlich macht Mol und Konsorten ein Riesen Tam-Tam darum. Es ist doch sein gutes Recht, denn ohne Steuer hätte er eben viel weniger gestrichen.
Und auch bei den Paxen zeigt sich ein geändertes Verhalten. Man darf es nicht auf das "für 8 Euro denkt doch keiner um" reduzieren. Pax A, für den weite Anfahrt nach Weeze + günstiger Flugpreis in 2010 ein Grund für Weeze war, bei dem sind acht Euro mehr vielleicht ein Grund, nach EIN zu fahren, wenn er zwischen den beiden Flughäfen wohnt. Damit verbunden reduziert Ryanair ihr Angebot in Weeze - auf einmal sind für Pax B die Frequenzen nicht mehr passend, und er fliegt ab DUS. Und schwupps, ist aus dem Wachstum eine Flottenreduktion geworden...
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Re: Wizzair News

Beitragvon Marek » Mittwoch 23. November 2011, 09:02

Vielleicht erklärt dieser Artikel ja einiges zu dem was der Airport gerade erlebt. Unberücksichtigt ist hier im Artikel der von der Luftverkehrsabgabe "befreite" Airport Eindhoven, der die Situation von NRN sicherlich verschärft.

Marktbereinigung



D-A-CH: Regionalflug im Wandel




Birdview Airport Karlsruhe FKB, © Flughafen Karlsruhe

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WIEN – Im letzten Jahr nutzten 231 Millionen Fluggäste die 46 Flughäfen der rund 485.000 km² großen D-A-CH Region. Statistisch ergibt das rund einen Airport pro 5 Millionen Passagiere und 10.000 km² Fläche, und für den Fluggast eine Anfahrt von unter 70 km. Theoretisch eine Idealversorgung, praktisch aber bedroht das dichte Angebot zusehend den Bestand der Regionalflughäfen, und ihrer Airlines. Eine Marktbereinigung ist unausweichlich.

Mit rund 132 Mio. Jahrespassagieren entfallen knapp drei Fünftel des Verkehrs allein auf die vier großen Hubs der Region (Frankfurt, München, Zürich und Wien), und ein weiteres Drittel (rund 80 Mio.) auf sechs, vorwiegend dezentrale Großairports (Genf, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Berlin-Tegel). Unterm Strich verbleibt den restlichen 36 Flughäfen ein Minimarkt mit 21 Millionen Fluggästen, im Schnitt pro Airport jährlich 600.000 Passagiere.

Zubringer als Brotgeschäft

Von den 36 Klein- bis Mittelflughäfen haben gegenwärtig 20 Airports mehrmals täglich Anschluss zu mindestens einem der vier Hubs und leisten damit einen wichtigen Beitrag für einen flächendeckenden Zubringerverkehr in die europäischen und globalen Netze, vorwiegend in das System der Star Alliance. Allein schon die fünf österreichischen Regionalflughäfen bieten an jedem Werktag mit bis zu 96 Anschlussflügen (an/ab) knapp 8.000 Passagieren einen zeitnahen Zugang ins Netz der Lufthansagruppe.

Die restlichen 16 Airports bieten ausschließlich Direktverbindungen im touristischen Segment bzw. niederfrequente Städteflüge, vorwiegend im Lowcost- und Charterverkehr. Stark unter Druck stehen indessen dezentrale Städteverbindungen im klassischen Regionalverkehr.

Unabhängig von der eigenen Wirtschaftskraft haben aber gerade auch kleine Airports oft eine vitale Bedeutung für die Entwicklung regionaler Standorte, mit den unterschiedlichsten Nutzungsprofilen. Als Teil der Wertschöpfungskette muss sich Regionalverkehr aber nicht immer aus sich selber rechnen, selbst ein defizitärer Flugbetrieb kann für den Standort durchaus ein Gewinn sein, und für manchen Stakeholder Grund genug für einen Ruf nach Subventionen.

Die Butter aufs Brot: Das Non-Aviation Geschäft

Mit steigenden Anforderungen an Infrastruktur und Kundenservice, geraten aber nicht nur Kleinflughäfen an die Grenzen der Leistbarkeit, auch bei den Großen zahlt der Flugbetrieb schon lang nicht mehr die ganze Rechnung.

Ähnlich wie die Bahnhöfe entwickeln sich auch die Airports zunehmend weg von reinen Verkehrseinrichtungen hin zu urbanen Dienstleistungszentren, die ihre intermodale Infrastruktur für vielfältige Serviceangebote nutzen, für Reisende wie Kunden aus dem Umland, oder auch für Betriebsansiedlungen. So macht die Vermarktung von Retail, Gastronomie und Gewerbeflächen bei den Airports im Schnitt bereits ein Fünftel ihres Umsatzes aus, Tendenz stark steigend.

Anders als die Flughäfen leben die im Regionalgeschäft tätigen Airlines indessen auch weiterhin vom Fliegen. Trotz akribischer Vermarktung ihrer Dienste an Bord, vom Sandwich bis zum steuerfreien Parfum. Entscheidend ist aber die Ökonomie ihres Flugbetriebs.

Steigende Stückkosten, vor allem bei der Treibstoffrechnung, neue Steuern und der Druck des Markts auf die Tarife zwingen die Airlines zum Einsatz immer größerem Fluggeräts, mit gravierenden Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Betroffen sind vor allem kleine, unabhängige Nischencarrier, die mit 30 bis 50-sitzigem Gerät dezentrale, für den Standort zwar wichtige, aber aufkommensschwache Märkte bedienen. Beispiel: Der 'automotive' Werksverkehr von Welcomeair von und nach Wolfsburg (via Hannover). Trotz zahlungskräftiger Kundschaft hat sich Welcomeair aus dem Liniengeschäft zurückgezogen. Mit Winter 2011/12 fielen interregional auch weitere 'unerträgliche' Dienste dem Rotstift zum Opfer, in Friedrichshafen, Münster/Osnabrück, Erfurt, Innsbruck, Graz und Salzburg, Mininischen sind heute nicht mehr drinnen.

Stress machen inzwischen selbst die lukrativen Routen zu den Großflughäfen: Die von Geschäftsfliegern gefragten Frequenzen sind mit 70-120-Sitzern nur über den Preis zu schaffen, mit marginalen Erträgen. Geben diese Märkte das Volumen aber erstmal her, interessieren sich auch die Lowcost-Airlines dafür. Beispiel: Friedrichshafen-Köln. In Sichtweite des vierten Tagesflugs von Regiocarrier Intersky war der Markt 'reif' für die Jets von Germanwings. Auf ihren Kernmärkten vom Bodensee nach Berlin und Düsseldorf sorgte die Airline indessen vor: Durch ihre Kooperation mit Airberlin hielt sich Intersky den nächsten potentiellen Mitbewerber erstmal bei Laune, zunächst. Gleichsam zeigt sich aber auch wie knapp im Regionalgeschäft der Spielraum für den Wettbewerb ist. Drastisches Beispiel: Der mit drei Anbietern hoffnungslos überforderte Markt vom Bodensee nach Wien.

Wer verdient im Regionalgeschäft?

Einen gut bestellten Acker haben die Regionalpartner der Netzairlines. Als Vertragsflieger (ACMI) ohne eigenen Vertrieb sind sie als Zubringer so gut wie konkurrenzlos, und mit dem rechten Fluggerät durchaus erfolgreich.

Intensiv genutzt werden die Regionalflughäfen auch von Charterairlines, sowohl als kundennahe Startflughäfen als auch im touristischen Incoming-Verkehr. Beispiel: Die verkehrsstarken Winterketten nach Innsbruck und Salzburg, mit bis zu 150 Arrivals an Spitzentagen.

Ertragspotential haben auch die Lowcost-Airlines, nicht zuletzt durch teils beträchtliche Subventionen oder Inzentives seitens der Stakeholder am Standort. So wird das transeuropäische Punkt zu Punkt-Geschäft der regionalen D-A-CH Flughäfen von fünf Anbietern dominiert, die allesamt den sog. Low Cost Airlines zugerechnet werden: Airberlin/Niki, Germanwings, Easyjet, Ryanair und Wizzair.

Im klassischen Regionalgeschäft sind selbstständig nur noch acht Airlines aktiv, drei davon als Vertragszubringer der Lufthansagruppe: Contactair, Augsburg AW und Helvetic. Der Rest (Cirrus, Intersky, OLT, Darwin und Skywork) zog sich auf regionale Nischendienste zu den Großflughäfen zurück, vorwiegend auf D-A-CH internen Märkten.

Wer bleibt im Geschäft?

Sowohl die Billigairlines als auch die Chartercarrier sind weitgehend vom Regionalgeschäft unabhängig. Sie werden bleiben, solange sie dort etwas verdienen.

Anders die Regionalairlines, sie leben von dem Geschäft. Der Kommentar eines Regioairliners: Entscheidend sind die Finanzkraft der Airline und ein ausgewogener Mix aus ertragsstarken Nischen und Synergien aus dem Verbund mit einer marktstarken Netzairline.

Die Regionalflughäfen leben in erster Linie von der Nähe zu den Kunden und einem adäquaten Verkehrsangebot. Im Geschäft bleiben dürften künftig aber nur jene Flächenairports, die mit einem ausgewogenen Mix aus Zubringer, Lowcost- und Touristikverkehr genug Aufkommen generieren, um als urbanes Dienstleistungs- und Gewerbezentrum attraktiv zu bleiben. Der Baden-Airpark mag da durchaus ein Beispiel sein.




© Bob Gedat, aero.at / edition airside | Abb.: Flughafen Graz

Quelle: http://www.aero.de/news-13945/D-A-CH-Re ... andel.html
Saludos,

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Re: Wizzair News

Beitragvon Weseler » Mittwoch 23. November 2011, 13:33

die 2/7 geflogene Budapest Strecke wird ab März dann ab Dortmund bedient - na schau mal einer an :)
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Re: Wizzair News

Beitragvon Oliver » Mittwoch 2. Mai 2012, 18:08

Weseler hat geschrieben:die 2/7 geflogene Budapest Strecke wird ab März dann ab Dortmund bedient - na schau mal einer an :)



....vollkommen unsinnig ist :

Buchen kann man in der Maske von Wizz immer noch Weeze/Düsseldorf » Budapest - Terminal 1...... mit dem Zusatz
Wichtige Mitteilung: Ab dem 13. Januar 2012 starten und landen Flüge von Budapest nach Weeze/Düsseldorf (NRN) am Flughafen Dortmund (DTM).



.............wir haben Mai.....entweder hat man vergessen die Route umzubenennen.... oder man will sich alles beim Kunden offen halten...


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Re: Wizzair News

Beitragvon k.theuvsen » Donnerstag 3. Mai 2012, 19:19

Das stimmt wirklich abber wenn mann auf buchen geht kommt man auf dordmund buda
und nicht NRN buda
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